• Gemeindehalle Frankenbach
  • Heinrich-von-Pfeiffer Haus

Bürgerempfang der Stadt Heilbronn


Der Neujahrsempfang am 17. Januar 2016 in der Gemeindehalle Frankenbach war sehr gut besucht.
Eingeleitet wurde das Programm von Tanzvorführungen der vierten Klassen, der Grundschule Frankenbach.
Weitere Beiträge  kamen vom Querflötenorchester, sowie von der Tanzgruppe.

Die Begrüßung erfolgte durch Tanja Sagasser mit einer Rede des Oberbürgermeisters Harry Mergel.
Zum Thema Jubiläumsjahr hielt Herr Prof. Dr. Christhard Schrenk vom Stadtarchiv Heilbronn einen Vortrag.

Anschließend gab es ncoh lebhaften Gespräche der Anwesenden beim Sektempfang.


Die evangelische Gemeinde Frankenbach lädt auch dieses Jahr wieder zum "Lebendigen Adventskalender" ein.

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Vortrag mit Bildunterstützung Mit Berichten von Zeitzeugen
Im 12. bis 13. Jahrhundert wanderten deutsche Siedler nach Siebenbürgen aus.

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Das Schulwesen in Frankenbach

Ein Schulhausbau wird schon im Jahr 1683 erwähnt. Von den Schulhäusern dient das Älteste, westlich von der Kirche stehend, nur noch zu Lehrerwohnungen, nachdem im Jahr 1871 ein neueres zweistöckiges gegenüber dem Pfarrhaus erstellt worden war (Kosten 15500 fl.).

Die Schüleranzahl wuchs im Schuljahr 1895/96 auf 86 im Jahr 1898/99 von 65. Allein der erste Jahrgang hatte 46 Schüler.

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Alte Schule an der Saarbrückener Straße in Frankenbach
Alte Schule an der Saarbrückener Straße in Frankenbach

Neues vom Interessenkreis

Unsere letzten Veranstaltungen

Siebenbürgen

Im Rahmen der Reihe „ Unser Weg nach Frankenbach“, befasste sich der Interessenkreis Heimatgeschichte mit den Siebenbürger Sachsen, welche hier eine neue Heimat gefunden haben.

Helmut Großführte mit Wort und Bild durch die bewegte Geschichte Siebenbürgens, wobei aktuelle Aufnahmen von der Schönheit zeugten.

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Mandolinenkonzert Frankenbach, 12.07.2015

Ein seltenes Zupfinstrument machte in Frankenbach seine Aufwartung. Die Mandoline erlebte ihre Hochzeit einst im Raum Neapel.

Durch die Wandervogelbewegung wurde sie in Deutschland ein beliebtes, weitverbreitetes Instrument. Viele Mandolinenorchester  gründeten sich damals. Handlich und ein gutes Begleitinstrument eignete sie sich ideal für unterwegs. manches Instrument ist noch in Familienbesitz.

 

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Über Frankenbach

Schon früh siedelten Menschen auf der Frankenbacher Markung, dies lässt sich durch den Fund einer steinzeitlichen Siedlung beweisen. Aus der Bronzezeit fand sich ein Gehöft, aus der Eisenzeit zwei Wohnstätten. Ebenso hinterließen die Kelten Spuren ihrer Siedlung und in der Zeit der Römer befand sich ein Gutshof von ihnen auf Frankenbacher Gebiet.
Unsere germanischen Vorfahren hinterließen dann Spuren die sich schon im heutigen Ortskern befinden.

Die Franken, welche die Alemannen um 500 aus der Region vertrieben gaben dem Ort den Namen.

Schriftlich wird der Ort Frankenbach erstmals urkundlich wegen einer Schenkung an das Kloster Lorsch im Jahr 766 als villa Francunbach erwähnt. 807 wird der Ort, der sich im Gartachgau befindet, nochmals schriftlich in einer Schenkung des Widegowo genannt.

Im Mittelalter wechselte öfters das Eigentum den Besitzer. Dazu gehörten der Deutsche Orden, das Klarakloster, das Katharinenspital, die Pfarrpflege in Heilbronn, das Heiliggeistspital und auch das Dominikanerkloster in Wimpfen.
Ebenso wie die Herren von Gemmingen und die Herren von Remchingen.
Diese verkauften auch im Jahre 1438 ihre Rechte und Besitzeigentümer in Frankenbach an die „Freie Stadt Heilbronn“.
Mit Ausnahme von Pfarrer, Lehrer und wenigen kurpfälzischen Untertanen waren die Bewohner jetzt Leibeigene der Stadt Heilbronn, zu welcher Frankenbach bis 1803 gehörte.

Die lebhafte Geschichte seit der ersten schriftlichen Erwähnung bis zum heutigen Tage hat viele Spuren hinterlassen.
Friedliche Jahre sowie zahlreiche Kriege kamen und gingen in den Jahrhunderten in diesen Jahrhunderten und prägten das Schicksal der Gemeinde.

Das Dorf brannte während einer Fehde 1439, die zwischen der Stadt Heilbronn und Eberhardt von Benningen bestand und wurde im Oktober 1550 von spanischen Soldaten überfallen.
Doch der Dreißigjährige Krieg übertraf das Bisherige. Nach der Schlacht bei Wimpfen, 7. Mai 1622 und am 25. November des gleichen Jahres wurde Frankenbach von den Soldaten des Feldherrn Tilly geplündert und gebrandschatzt.

Als die kaiserlichen Truppen sich nach ihrer siegreichen Schlacht bei Nördlingen 1634 nach Heilbronn und die umliegenden Umgebung zurückzogen, plünderten sie dabei die umliegenden Ortschaften.
Am 17. August 1675 steckten die Franzosen Frankenbach in Brand wobei 24 Häuser sowie das Schulhaus, 29 Scheunen und 21 Stallungen den Flammen zum Opfer fielen.
Im pfälzisch-orleanschen Krieg (1688 – 1697) wurde Frankenbach 1693 erneut von französischen Soldaten geplündert, welche auch die Kirchenglocken raubten.
Die Wirren der französischen Revolution und die Napoleonischen Kriege gingen nicht spurlos an dem Ort vorbei, brachten Frankenbach aber auch eine Änderung in der Geschichte. Heilbronn verlor aufgrund des Reichsdeputationshauptschluss von 1803 aufgrund den Status als Reichsstadt, so dass der Ort an das Königreich Württemberg kam. Die Dorfbewohner erhielten so die gleichen Rechte wie die Einwohner der Stadt Heilbronn und das Dorf mit dem Hipfelhof als seine Teilgemeinde und seinem eigenen Schultheißen wurde eine der 17 Kommunen, die dem Oberamt Heilbronn zugeordnet waren.

Die Zeiten besserten sich wieder für die Frankenbacher Ende des 19. Jahrhunderts. Neben der dominierenden Landwirschaft bildeten die Sand- und Kiesgruben weitere Beschäftigungsmöglichkeiten.
Ebenso arbeitete die Bevölkerung in den Industriegebieten, die in Heilbronn und Neckargartach entstanden waren.
Die Bevölkerungszahlen stiegen auf etwa 1700 Einwohner im Jahr 1901. 2270 Einwohner wurden 1939 gezählt und Ende 1945 waren es 2459.
Der Ort wurde durch die beiden Weltkriege in der Entwicklung unterbrochen konnte aber besonders durch die Erschließung von großen Neubaugebieten in den 1960er und 1970er Jahren, u.a. des Wohngebiet Maihalde dies wettmachen.
Aufgrund der gestiegenen Einwohnerzahlen wurde 1964 ein Schulzentrum mit Grund- und Hauptschule und einem Lehrschwimmbecken eingeweiht.

Am 1. April 1974 wurde aufgrund der Verwaltungsreform des Landes Baden-Württemberg die bis dahin selbstständige Gemeinde Frankenbach, obwohl die meisten Bürger damit nicht einverstanden waren, von der Stadt Heilbronn eingemeindet und besteht seitdem als Stadtteil Heilbronn-Frankenbach.

 

 

Schon gewusst?

Das Frankenbacher Ortswappen

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  • Frankenbach (Heilbronn)

In geteilten Schild oben in Rot drei silberne Spitzen, unter in Blau ein silberner Wellenbalken.

Weil sie „eigens Ingesigels mangeln“, lassen Schultheiß, Gericht und ganze Gemeinde zu Frankenbach am 24. Juni 1521 eine Urkunde von Bürgermeister und Rat der Stadt Heilbronn besiegeln.

Das Jahre 1903 verwendete Schultheißenamtsstiegel enthielt im Wappenschild eine Pflugschar zwischen zwei pfahlweis gestellten Pflugsechen, darunter den Buchstaben F. Nach Angabe des Schultheißen waren der Schildgrund des Wappens rot, die Pfluggeräte blau und der Buchstabe schwarz. Dieses Wappen ist auch durch die Oberamtsbeschreibung von 1865 überliefert. Die Oberamtsbeschreibung von 1903 kennt nur eine Pflugschar mit dem Buchstaben F.

Auf die Bitte des Schultheißenamtes, das Wappen zu begutachten, schlug die Archivdirektion im Jahre 1910 ein neues Wappen vor: In geteiltem roten Schild oben drei silberne Spitzen, unter ein silberner Wellenbalken. Die drei silbernen Spitzen in Rot gelten als Wappen des Herzogtums Franken, der Wellenbalken ist das heraldische Symbol eines Baches. Dieses in gewissem Sinn „redend“ Wappen wird seither von der Gemeinde geführt, wobei jedoch durch einen Irrtum die fränkischen Spitzen ab 1938 in ein blaues Feld gesetzt wurden. Im Jahre 1955 berichtigte und verbesserte die Archivdirektion das Wappen in der oben beschriebenen Weise.

Das Innenministerium hat der Gemeinde am 3. Oktober 1955 die Flagge Weiß-Rot verliehen (längs gestreift).1

Das „redende“ Ortswappen

Wie wir schon gehört haben, hat Frankenbach ein „redendes“ Wappen. „Oben in Rot drei silbernen Spitzen“. Was bedeuten die drei silbernen Spitzen?

In der Heraldik nennt man sie den „Frenkishen Rechen“. Die Dreiecke stellen die germanishe Aufstellung in der Schlacht dar. Während die Römer in einer rechteckigen Formation, der sogenannten „Schildkröte“, kämpften, war es bei den Germanen eine Dreieckformation.

Der Anführer. Der oft auch der beste Kämpfer war, stand an der Spitze des Dreieckes, der Tete. Daher kommt auch das Sprichwort „Auf der Tete sein“. Die Franken übernahmen diese Darstellung (wie viele Germanenstämme) von ihrem Heerbanner in ihr späteres Wappen.
„Unter in Blau ein silberner Wellenbalken.“ Dies ist der Bach.
Also: Franken am Bach.

Warum ist nicht der Bach, sondern das Umfeld blau? In der Heraldik dürfen nur Farben auf Metalle oder Metalle auf Farben gezeichnet werden. Es dürfen auch keine unterschiedlichen Metalle oder Farben direkt aneinandergrenzen.

Frankenbacher Wappen
altes Frankenbacher Wappen

Quellenverzeichnis

1. OAB Heilbronn (1865). - OAB Heilbronn, 2. Teil (1903).

Letzte Aktualiserung: 12.11.2013